Kommentar zur öffentlichen Diskussion der neuen PISA-Ergebnisse Nach der Bekanntmachung der deprimierenden PISA 2025 Ergebnisse finden sich in der öffentlichen Diskussion überwiegend personenbezogene Schuldzuweisungen: die Jugendlichen müssen besser werden, die Eltern müssen sich mehr kümmern, Lehrkräfte aller Schulformen müssen besser unterrichten. Keine Rolle spielt ein Aspekt, auf den Schleicher bei der Vorstellung der PISA Daten…
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Die PISA-Misere folgt auf die IGLU-Misere
Die neuen PISA 2018 Daten bescheinigen Deutschland ein Zurückfallen in den Leseleistungen, eine Zunahme der Risikogruppe mit unzureichenden Lesefähigkeiten und eine Abnahme der Lesemotivation. Diese Ergebnisse der fünfzehnjährigen Jugendlichen verwundern nicht angesichts der beunruhigend-negativen Befunde der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung IGLU von 2016, in der Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse einbezogen waren. Denn die Grundschule ist…
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Stellungnahme zu den Aufsätzen von H. Brügelmann im “Freitag” und von Brügelmann / Heymann für den Grundschulverband. Von Wilfried Metze
Lieber Herr Brügelmann, war Ihre erste Reaktion auf die PISA-Ergebnisse im "Freitag" primär gekennzeichnet durch eine Kritik an allzu schnellen Antworten, die sich vor allem dadurch auszeichneten, dass jeder seinen althergebrachten Standpunkt bestätigt sah, so wirkt Ihr Aufsatz, den Sie mit H.W. Heymann veröffentlicht haben, eher defensiv, rechtfertigend. Nachfolgendes habe ich als Spontananmerkungen zu…
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Der Schriftspracherwerb ist ein soziales Ereignis – Anmerkungen zu PISA von Ada Sasse
Dr. Ada Sasse ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Erfurt. Sie ist Mitglied im Vorstand der DGLS. Die Diskussion der Ergebnisse der PISA-Studie lässt sich mit der lakonischen Feststellung zusammenfassen: Vor PISA ist nach PISA. Denn die hier referierten Schieflagen im deutschen Bildungssystem sind in ihren Umrissen lange bekannt. So weisen empirische Bildungsforscher seit Jahren…
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