Diesjährige DGLS-Tagung

Diesjährige DGLS-Tagung: Lesen und Schreiben lernen -  analog und digital - im 21. Jahrhundert

Die DGLS veranstaltet jährlich eine Tagung zu einem aktuellen Thema zum Lesen und Schreiben. Das Thema unserer diesjährigen Tagung lautet

Lesen und Schreiben lernen -  analog und digital - im 21. Jahrhundert.

In den letzten 50 Jahren hat sich im Hinblick auf das Lesen und Schreiben in und außerhalb der Schule viel verändert. So lesen zu Hause 11% der Jungen und 15% der Mädchen jeden Tag, hingegen 42% der Kinder nutzen täglich ein Smartphone (KIM Studie 2016). Diese zunehmende Digitalisierung führt einerseits zu veränderten Anforderungen an Lese- und Schreibkompetenz, andererseits eröffnen neue Medien andere Formen des Lehrens und Lernens. Letzteres setzt jedoch eine enge Kooperation zwischen den Vertretern der Fachdidaktik und den Informationstechnologien voraus. Zudem sind die Lerngruppen in den Klassenzimmern noch heterogener geworden. Die damit verbundenen gestiegenen Anforderungen stellen Lehrkräfte vor Herausforderungen.

Termin geändert für unsere Tagung: 7./8. September 2018

Im Rahmen unserer Jubiläumskonferenz vom 7.September 2018 (14 Uhr) bis zum 8. September 2018 (16 Uhr) in Berlin an der Humboldt Universität möchten wir einen Rückblick ermöglichen auf das Lesen und Schreiben in den letzten 50 Jahren. Dabei sollen immer wiederkehrende Fragen und Debatten ebenso herausgestellt wie auch neue Ansätze diskutiert und weiterentwickelt werden. Die Chancen und Grenzen des analogen und digitalen Lesens und Schreibens im schulischen und privaten Kontext werden dabei berücksichtigt und aufgegriffen. Ebenso soll Raum gegeben werden zu Thematiken, die mit dem Umgang von Heterogenität zusammenhängen.

Ein vielseitiges und interessantes Programm

Auf unserer Tagung wird es - unter Vorbehalt der  abschließenden Tagung - die folgenden Beiträge geben:

Freitag, 7. September 2018

14:00 Uhr - Ankommen

15:00 - 17:30 Uhr - Plenarvorträge

Renate Valtin: Nach IGLU- Was sind die Herausforderungen?

Petra Anders: Digital lesen und gestalten im Deutschunterricht

Hanna Sauerborn und Michael Ruhnau: Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre. Zum Potential digitaler Medien für das Lesen und Schreiben.

Samstag, 8. September 2018

09:00 - Plenarvortrag

Jeanette Hoffmann: Analoges Lesen und Sehen, Schreiben und Zeichnen in digitalen Zeiten –Partizipationsspielräume zur Aneignung grafisch erzählter Geschichten

10:00 - 13:00 Uhr - verschiedene Workshops

  • Lesen und Schreiben im inklusiven Deutschunterricht (Ada Sasse)
  • Lesen und Schreiben in der Freinet-Pädagogik (Mitarbeiterinnen des Lernbereichs Deutsch HU/ Druckwerkstatt)
  • Madlen Schmitz (Paula-Fürst-Gemeinschaftsschule Berlin-Charlottenburg), Ulla Widmer-Rockstroh (Grundschulverband): Aufbau von  selbstverantwortlichen Lese- und Schreibstrategien in inklusiven und heterogenen Lerngruppen
  • Dr. Astrid Schröder, Duden Institute für Lerntherapie: Mit Erfolg lesen und schreiben lernen - von Anfang an!
  • Montessoripädagogik heute (Petra Himmelspach-Haas)
  • Überfliegen und lesen – Eine quasi-experimentelle Studie zur Effektivität eines LernLesestrategietrainings an Tiroler Neuen Mittelschulen (Gabriele Ribis)
  • Weil’s leichter von der Hand geht: Bessere Texte dank dem Handy (Yves Furer)

13:00 - 14:00 Uhr - Mittagspause

14:00 Uhr:

Nico Wirtz und Jugendliche des John-Lennon-Gymnasiums

 

Abstracts zu den verschiedenen Vorträgen und Workshops finden Sie hier.

Die Anmeldung zur Tagung wird ab Ende Mai auf unserer Homepage möglich sein.